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<pre>Nun soll Kruse auch gegen Dortmund treffen, damit Werder auch auswärts wieder punktet. Die letzten beiden Auswärtspartien gingen verloren, in dieser Saison konnte in der Fremde überhaupt noch nicht gewonnen werden.  <p> Nachdem die Breisgauer mit zwei Niederlagen in die neue Saison gestartet sind, wurden bereits die schlimmsten Befürchtungen wach.  <p>  Die Rheinländer werden sich wohl mit Borussia Mönchengladbach, dem VfL Wolfsburg, Borussia Dortmund und auch dem FC Schalke 04 um den Platz hinter dem FC Bayern streiten müssen. Zudem wäre es auch in Hinblick auf das Play-off der Champions League wichtig, mit einem Erfolgserlebnis Selbstvertrauen für das entscheidende Duell um den Einzug in die Millionen-Liga zu tanken. <p> Melden diese sich mit dem Code ZFBODN an, steht eine Quote von 7,00 (vorher 1,09!) auf einen Sieg des Rekordmeisters zur Verfügung. <p>  Allerdings feierte Stuttgart diese drei Erfolge ausnahmslos zu Hause, inklusive des 3:1-Erfolgs im Halbfinale des DFB-Pokals Anfang April. Nach nur einem Punkt aus drei Partien konnte sich der VfB zuletzt wieder steigern und die Begegnungen bei St. Pauli und zuletzt gegen Augsburg mit insgesamt 5:0 Toren gewinnen. Mit Platz 9 in der Tabelle liegt der gesamte Fokus der Schwaben auf dem Pokalfinale in Berlin.  </pre>


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<pre>Heidenheim kassierte beim 0:2 im Heimspiel gegen St. Pauli am vergangenen Spieltag die zehnte Niederlage an den letzten 13 Spieltagen (1S, 2U). Kein anderes Team holte in diesem Zeitraum weniger Punkte. Auch kassierte keine andere Mannschaft in dieser Phase mehr Gegentreffer als der FCH (31). In der Tabelle sind die Ostälbler mittlerweile auf den Abstiegs-Relegationsplatz abgerutscht.  <p> Gegen Werder traf zunächst mit Denis Zakaria ein defensiver Mittelfeldspieler und das 2:0 resultierte aus einem Eigentor. für Kapitän Stindl dauert die Torlosigkeit somit bereits 1165 Minuten an.  <p>  Zuerst das 0:1 im Champions League-Gruppenspiel bei Atletico, dann nur 1:1 gegen Köln und nun das 2:2 in Frankfurt — macht insgesamt drei sieglose Spiele in Serie. Eine derartige Durstrecke durchliefen die Münchener zuletzt im Saisonfinale 2014/15, damals jedoch als bereits feststehender Meister. <p> Plötzlich ist Mainz 05 dem Verbleib in der Bundesliga ganz nah. Mit dem 3:0-Heimsieg gegen RB Leipzig gelang den Nullfünfern ein wichtiger Befreiungsschlag im Abstiegskampf. <p>  Da sich die tabellarischen Nachbarn aus Hamburg und Wolfsburg jeweils volle Dreier sicherten, wuchs selbst der Rückstand auf den Relegationsplatz auf kaum noch überschaubare sieben Zähler an – die Übernahme der roten Laterne mutet mittlerweile realistischer als der Klassenerhalt an.  </pre> 


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<pre> Ob wieder der eine oder andere Rekord purzeln wird, bleibt freilich abzuwarten. Die Vorbereitung stimmt jedoch überaus zuversichtlich. Gladbach hat keines seiner Testspiele verloren. Allerdings sind die Ergebnisse höchstens ein schöner Nebeneffekt, Aufschluss über den tatsächlichen Stand der (Bundesliga-)Dinge wird erst das Duell mit dem BVB bringen. Martin Stranzls Einsatz zum Saisonauftakt ist fraglich, der junge Däne Andreas Christensen hat sich überraschend abgeklärt präsentiert.  <p> Angesichts schon zehn gefeierter Siege haben die 05er ausgerechnet den rheinischen Rivalen zu ihrem Lieblingsgegner in der Bundesliga auserkoren — gegen keinen anderen Erstligisten machte das Team einen ähnlich guten Schnitt.  <p>  Angesichts der lediglich positionsgetreuen Neubesetzungen darf man somit durchaus so seine Zweifel haben, ob es für die Rheinhessen in der neuen Saison wirklich wieder das erhoffte Stück nach oben geht. <p>  Trotz einer ebenso frühen wie verdienten Führung hatten es die Berliner vor Wochenfrist verpasst, einen ganz seltenen Coup zu vergolden; beim am Boden liegenden FC Köln kam am vorangegangenen Spieltag schließlich noch nicht einmal die Hertha an einem Auswärtssieg vorbei. <p>  Nach der Nullnummer in Freiburg und dem 0:2 gegen Hertha BSC sei der Erfolg in Hamburg, wo in den vergangenen vier Jahren kein Tor gelang, ein wichtiger Entwicklungsschritt für die junge Bayer-Mannschaft.  </pre>


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<pre> Trotz des ziemlich schmeichelhaften Dreiers wäre es aber sicherlich etwas übertrieben, allzu hart mit dem Bayern ins Gericht zu gehen: War das Team in Frankfurt zuletzt gleich mehrfach ins Stolpern gekommen, konnten die Gäste dieses Mal immerhin mit dem wertvollen Big-Point von dannen ziehen.  <p> Dabei ist aber nicht mehr nur bloßes Glück oder gar Zufall, dass der FC Bayern so oft in der Schlussphase trifft: Vielmehr wird es zunehmend zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung, dass der Rekordmeister unmittelbar vor dem Abpfiff ganz besonders gefährlich ist.   <p> Vier Spiele, vier Siege, 16:3 Tore – die Bayern legten den geteilt besten Start einer Mannschaft in eine neue Bundesliga-Saison hin. Die letzten drei Pflichtspiele in Kiel, gegen Dinamo Zagreb in der Champions League und zuletzt in Bremen gewann der FCB mit insgesamt 20:3 Toren! Gegen einen amtierenden Meister haben die Münchner allerdings keines der letzten vier Duelle gewonnen. <p>  Die Dortmunder machten es der ungewohnten Konkurrenz zuletzt allerdings auch denkbar einfach, sich ein kleines Polster anzufuttern: Nach sich schon zuvor häufenden Fehlschlägen kamen die Westfalen jüngst nicht einmal am noch immer sieglosen Schlusslicht aus Ingolstadt vorbei.  <p> Diesem Vorhaben würde es vermutlich einen zusätzlichen Schub verleihen, wenn nun noch einmal ein echter Paukenschlag an einem eigentlich todtraurigen Nachmittag gelänge; nach einem Erfolg beim FC Bayern täte das unausweichliche Scheiden im besten Falle nur noch halb so weh.  </pre>


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<pre> Selbst bei jenem Kantersieg benötigte die Truppe von Thomas Tuchel allerdings eine geschlagene Halbzeit, um sich den Außenseiter zurechtzulegen: Erst nachdem Ginter in der 55. Minute die Führung markierte, schwammen dem Herausforderer im Hinspiel sämtliche Felle davon.  <p> Auch bei der heimstärksten Truppe der Bundesliga hatten sich die Dortmunder den Fehlschlag in erster Linie aber selber anzukreiden. Während die Kreativabteilung den letzten Zug vermissen ließ, erwies sich die Fehlerquote der Abwehrspieler ganz einfach als zu hoch.  <p>  Da ein baldiger Einbruch jedoch trotz aller günstigen Vorzeichen nach wie vor nicht ausgeschlossen werden kann, sind die Lilien aufgefordert, in der Phase des aktuellen Laufs so viele Punkte wie möglich abzugreifen: Auch der eine oder andere Zähler gegen den FSV könnte beim Kassensturz zum Saisonende von überlebenswichtiger Bedeutung sein. <p>  Auswärts musste sich der Rekordmeister heuer bereits Mönchengladbach geschlagen geben und am Samstagabend schickt sich die andere Borussia an, der Guardiola-Truppe eine weitere Pleite zuzufügen. Das wollen Robben und Co. naturgemäß unter allen Umständen verhindern.  <p> Somit bekam der nunmehr verpflichtete Torsten Frings eine Truppe in die Hände, die in den letzten acht Ligaspielen für keinen einzigen Punktgewinn zu haben war — echte Traumjobs sehen zweifelsohne ein kleines Bisschen anders aus.  </pre>


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